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Viele Deutsche entdecken jetzt diese Möglichkeit: Was eine private Rentenversicherung damit zu tun hat

VorsorgeVergleich Redaktion· 26. Oktober 2026· 3 Min. Lesezeit
Älteres Paar schaut besorgt auf seine Unterlagen

Viele Paare haben ihre Altersvorsorge vor Jahren abgeschlossen und seitdem nie wieder verglichen. Ein kostenloser Rentenrechner zeigt in zwei Minuten, wie groß die eigene Lücke ist.

Wer in Deutschland einen Riester-Vertrag, eine private Rentenversicherung oder eine Betriebsrente hat und seit Jahren nicht mehr reingeschaut hat, sollte das in den nächsten Wochen nachholen. Am 1. Januar 2027 startet die neue staatlich geförderte Altersvorsorge. Und viele Sparer wissen gar nicht, was ihr alter Vertrag sie eigentlich jedes Jahr kostet.

Die meisten schließen ihre Vorsorge einmal ab und legen den Ordner dann in den Schrank. Dabei liegen die laufenden Kosten zwischen einzelnen Verträgen teils mehr als einen Prozentpunkt pro Jahr auseinander. Klingt nach wenig. Über 30 Jahre sind das aber schnell mehrere zehntausend Euro. Ein kostenloser Rentenrechner zeigt jetzt in wenigen Minuten, wie groß die persönliche Rentenlücke ist und wo sich nachbessern lässt.

Ein typisches Beispiel

Eine 45-jährige Angestellte verdient 2.400 € netto im Monat. Laut ihrer letzten Renteninformation kann sie mit rund 1.150 € gesetzlicher Rente rechnen.

Wenn sie im Alter etwa 80 % ihres heutigen Nettos zur Verfügung haben möchte, fehlen ihr jeden Monat rund 770 €. Das ist ihre Rentenlücke, und die muss sie über private oder betriebliche Vorsorge schließen.

Genau hier lohnt sich der Vergleich. Wer schon einen Vertrag hat, sieht, ob die Kosten im Rahmen liegen. Wer noch nichts hat, sieht, welcher Betrag im Monat realistisch nötig ist und welche staatlichen Zulagen es dafür gibt.

Warum so viele Sparer zu viel bezahlen

In jedem Vorsorgevertrag stecken Abschluss-, Verwaltungs- und Fondskosten. Zusammengefasst stehen sie als Effektivkosten in den Vertragsunterlagen, nur liest die kaum jemand. Was ein Unterschied von gut einem Prozentpunkt bedeutet, zeigt diese Rechnung:

Rechenbeispiel
TEURER VERTRAG
Effektivkosten 2,0 % pro Jahr
≈ 116.000 €
AnnahmenErgebnis nach 30 Jahren
200 € im Monat, 30 Jahre, 5 % Rendite vor Kosten≈ 116.000 € Kapital bei Rentenbeginn
GÜNSTIGER VERTRAG
Effektivkosten 0,8 % pro Jahr
≈ 142.300 €
AnnahmenErgebnis nach 30 Jahren
200 € im Monat, 30 Jahre, 5 % Rendite vor Kosten≈ 142.300 € Kapital bei Rentenbeginn
Unterschied: rund 26.300 € bei gleichen Einzahlungen von 72.000 €

Vereinfachte Rechnung ohne Steuern, Zulagen und Garantien. Keine Prognose, die tatsächliche Entwicklung kann höher oder niedriger ausfallen.

Was sich bei der Rente gerade ändert

+4,24 % seit JuliDie gesetzlichen Renten sind zum 1. Juli 2026 gestiegen, der Rentenwert liegt jetzt bei 42,52 € je Entgeltpunkt.1
48 % bis 2031Das Rentenpaket hält das Rentenniveau bis einschließlich 2031 bei mindestens 48 %. Das gilt allerdings für einen Durchschnittsverdiener mit 45 Beitragsjahren und vor Steuern.2
Neu ab 2027Das Altersvorsorgedepot löst Riester ab. Pro Jahr gibt es bis zu 540 € Grundzulage, für Kinder zusätzlich bis zu 300 €.3
Gut zu wissen: Einen alten Vertrag sollte man nicht einfach kündigen. Bei Riester müssen bei einer Kündigung oft Zulagen und Steuervorteile zurückgezahlt werden, und ältere Verträge haben teils noch hohe Garantiezinsen. Erst rechnen, dann entscheiden: weiterführen, beitragsfrei stellen oder wechseln.
Unterlagen und Laptop auf einem Schreibtisch

Für den Rechner reicht die letzte Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung. Wer sie nicht zur Hand hat, kann auch mit einer Schätzung rechnen.

So prüfen Sie Ihre Rente (dauert 2 Minuten)

  1. Wählen Sie unten Ihr Alter, um den kostenlosen Rentenrechner zu öffnen.
  2. Geben Sie Ihr Nettoeinkommen und Ihre erwartete gesetzliche Rente ein.
  3. Sie sehen sofort Ihre Rentenlücke und können sich unverbindlich ein passendes Angebot schicken lassen.

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